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TU Berlin

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Geräuschprobleme bei Bremsen

Bei nahezu allen Reibungsbremsen treten Geräuschprobleme auf. Ursache für diese Geräusche sind selbsterregte Schwingungen bei denen die Reibungskräfte Energie aus der Rotation des Rades, der Bremsscheibe oder der Bremstrommel entziehen und damit Strukturschwingungen anfachen.

Bremsgeräusche, z.B. das häufig auftretende hochfrequente Bremsenquitschen bei Kfz-Scheibenbremsen, sind in der Regel nicht Ausdruck einer verschlechterten Bremswirkung. Sie werden aber von vielen Kunden als Mangel angesehen und führen daher für die Industrie zu hohen Kosten einerseits im Entwicklungsprozess und zum Anderen bei Gewährleistungen.

Das Fachgebiet Mechatronische Maschinendynamik befasst sich mit Themen der Modellbildung des Erregermechanismus und seiner experimentellen Untersuchung, der Modellierung des Belagverhaltens, der Berücksichtigung von Nichtlinearitäten und der mathematischen Methoden bei den Stabilitätsuntersuchungen.

Ziel ist es besseres Verständnis des Phänomens, seine korrekte Abbildung in Rechenmodellen, die Entwicklung schneller experimenteller Verfahren zur Geräuschcharakterisierung und damit letzendlich die Erreichung kürzerer Entwicklungsprozesse. Das Fachgebiet Mechatronische Maschinendynamik arbeitet dazu mit namenhaften deutschen Autoherstellern und Zuliefern zusammen. Die Arbeiten werden durch verschiedene Geldgeber unterstützt, unter anderem die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG).

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